Schöneberger Kammerchor
20 Stimmorgane. 500 Jahre Musik, in denen wir uns bewegen. Gefühle („Passions“), Melodien, die andere inspirierten („Entlehnt“), Hits aus mehreren Jahrhunderten oder Schlaf („Gute Nacht“): Meist bringen wir unter einem Thema vielfältige musikalische Klänge und Dynamiken zusammen – und auf die Bühne.
Gegründet wurde der Schöneberger Kammerchor 2014 von Angelika Weberstedt und dem Musiklehrer Clemens Both, der das Ensemble bis Anfang 2018 leitete. Von 2018 bis 2022 übernahm Helga Delgado. Seit 2023 leitet Marina Kerdraon-Dammekens mit vielseitiger Erfahrung, Kreativität, musikalischer Präzision und motivierendem Anspruch den Chor.
Unser Repertoire reicht von Werken des Renaissance-Kapellmeisters Orlando di Lasso über die Romantik-Komponistin Fanny Hensel bis in die Gegenwart, beispielsweise zeitgenössische litauische Chorliteratur. Gemeinsam mit unserer Leiterin verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz für den Gesang. Das Zusammenspiel von Stimme, Klangerzeugung und Körperwahrnehmung ist ein zentraler Teil unserer Arbeit. So besteht die Phase des Einsingens beim Schöneberger Kammerchor nicht ausschließlich daraus, dass der Singapparat aufgewärmt wird, sondern auch Atemtechnik sowie das Verständnis für Harmonien und Rhythmus werden geschult.
Seit 2023 ist der Schöneberger Kammerchor ein gemeinnütziger eingetragener Verein. 2024 sind wir auch dem Berliner Chorverband beigetreten.
Begriff „Kammerchor“
Ein Kammerchor ist ein kleiner Chor, der gerade mal in eine Kammer hineinpasst. Aus diesem Grund sind die Stimmen bei uns eher klein besetzt, was dazu führt, dass ein einheitlicher Klang der Sängerinnen und Sänger besonders wichtig ist. Der Schöneberger Kammerchor besteht aus einer bunten Mischung völlig unterschiedlicher Persönlichkeiten und Temperamente, die sich beim Singen auf einer gemeinsam schwingenden Welle aus Tönen, Rhythmik und Dynamik treffen.