Gute Nacht

Von sanftem Einschlummern bis zum Aufwachen, über Träume und Alpträume, tiefen Schlaf und Insomnie.

Sa. 13.06.2026 – 20 Uhr
Kirche zum Heilsbronnen,
Heilbronner Straße 20
10779 Berlin-Schöneberg

So. 14.06.2026 – 18 Uhr
Piscator Saal,
Kulturvolk, Freie Volksbühne
Ruhrstraße 6
10709 Berlin-Wilmersdorf

Einschlafphase, Leichtschlaf, Tiefschlaf, REM-Phase – der Schöneberger Kammerchor bereitet die einzelnen Abschnitte des Schlafs musikalisch auf und nimmt die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine nächtliche Reise. Das Ensemble unter der Leitung von Marina Kerdraon-Dammekens präsentiert unter anderem Brahms‘ „Nachtwache II” und das Abendlied „Esti dal” des ungarischen Komponisten Zoltán Kodály zum Einschlummern. Anschließend geht es um die Themen Träume und Alpträume (Schumanns „Der Wassermann”), Schlaflosigkeit (etwa „O notte, O ciel, O mar” von Maddalena Casulana), tiefer Schlaf und schließlich die „guten Nächte” – unter anderem mit einer Vertonung des schwedischen Gedichts „Var inte rädd för mörkret” („Hab keine Angst vorm Dunkel”).

Eintritt frei, Spenden erbeten

Programm

 

Lieder zum Einschlafen

Johannes Brahms - Nachtwache II

Zoltán Kodály - Esti dal

Softhu unga ástin mín

Träume und Alpträume

Fabian Andre / Wilbur Schwandt / Gus Kahn -
Dream a little dream of me

Robert Schumann - Der Wassermann

Robert Schumann - Der träumende See

Haurtxo Ttipia

Schlaflosigkeit

The Beatles - I’m so tired

Maddalena Casulana - O notte, O ciel‘, O mar‘

Fanny Hensel - Nacht liegt auf den fremden Wegen

Yue er ming

Tiefer Schlaf / Tod

Orlando di Lasso - La nuict froide et sombre

Ethel Smyth - Komm, süßer Tod

Veljo Tormis - Lase kiik käia!

Von den guten Nächten

Hine e hine
All the pretty little horses
Karin Rehnqvist - Var inte rädd för mörkret

The Platters - Goodnight sweetheart, it’s time to go

Leitung: Marina Kerdraon-Dammekens

Eintritt frei – Spenden erbeten

Schöneberger Kammerchor

„Ich singe gern in unserem Chor, weil es mir Spaß macht, mit der Gruppe komplexe Stücke zu erschließen und dabei spannungsvolle und vielschichtige (Dis)Harmonien zu erschaffen, die dann zu einem tollen Klangerlebnis werden.“ So beschreibt eine Sopranistin des Schöneberger Kammerchors, was sie antreibt, wenn sie immer wieder mittwochs bei den Proben dabei ist.

Der Schöneberger Kammerchor hat rund 20 Stimmen und bearbeitet ein Repertoire, das fünf Jahrhunderte umfasst. Mit unserer Chorleiterin Marina Kerdraon-Dammekens erarbeiten wir mit Spaß und ebenso viel Anspruch klassische Vokalmusik aus verschiedenen Genres, Regionen und Sprachen, von der Renaissance bis hin zu zeitgenössischer Chorliteratur. Unabhängig von den Epochen, in denen wir uns gerade bewegen, gilt für den Chor und seine Mitglieder das demokratische Prinzip: Jede Stimme zählt. Wie vielstimmig das Ensemble ist, zeigt sich bei den Chorwochenenden, wenn die mitgebrachten Instrumente zum Einsatz kommen – etwa Flöten, eine Geige und ein Akkordeon.

Wir sind ein selbstorganisiertes Ensemble und proben mittwochs um 19:30 Uhr in der „Schönen Schule„, Mehringdamm 33, 10961 Berlin. Dort erarbeiten wir in lockerer und konzentrierter Atmosphäre unsere Programme,  darunter beispielsweise das „Bestiarium“, ein gemischtes Repertoire, in dem Tiere besungen werden, die „Misa Criolla“ von Ariel Ramirez oder den Chorsatz zu Annie Lennox‘ „Sweet dreams“. Die Begeisterung für Werke unterschiedlicher Ursprünge und Stile zeichnet den Schöneberger Kammerchor aus.

 

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